Aktueller Stand der Sagehorner Themen

  1. Planfeststellungsverfahren „Haltestationsverlegung“
  • Das Planfeststellungsverfahren ist eröffnet, die Eingaben sowohl der Bürger Sagehorns als auch der Gemeinde Oyten wurde termingerecht vorgelegt.Die Antwort der Bahn bzgl. der Eingaben liegt vor, eine Anhörung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ist für den       29.08.2018 im Rathaus Oyten geplant.
  • Schwerpunkt der Eingaben ist das Thema Lärmschutz, welcher aus Sicht der Bahn keine Berücksichtigung findet.

  1. Umfeld-Planung der neuen Haltestation
  • Die Zuständigkeit für die Umfeld-Planung (Bahn oder Gemeinde Oyten) ist nach wie vor ungeklärt, eine Klärung durch den Rechtsanwalt ist bisher nicht erfolgt.
  • Es soll ein klärendes Gesprächen mit der Gemeinde, Hoppenberg (RA) und der Bahn vor dem Termin des Planfeststellungsverfahren erfolgen.
  • Für die Gemeinde Oyten bestehen 2 Möglichkeiten für eine Regelung:
  1. Gerichtliches Vorgehen, um zu erreichen, dass die Bahn die Kosten für die Umfeldplanung übernimmt oder
  1. man akzeptiert, daß die Gemeinde die Kosten übernimmt. In diesem Fall verbleibt für die Gemeinde Oyten 12,5 % der Gesamtkosten
  1. Hierfür wird eine politische Entscheidung benötigt
  • Es ist nicht gänzlich ausgeschlossen, dass ein Gesamt – Planfeststellungsverfahren für die Haltestationsverlegung und der Umfeld- Planung anberaumt wird, lt. Manfred Cordes aber eher unwahrscheinlich
  • Sagehorner Bürger haben in einer öffentlichen Veranstaltung die Wünsche und Anforderungen zusammengetragen und der Gemeindeverwaltung Oyten zugetragen.
  • Lt. Auskunft Herrn Röttger werden diese Punkte bei der Festlegung der Rahmenbedingungen berücksichtigt.
  • Auf Basis vorgenannter Rahmenbedingungen beauftragt die Gemeinde Oyten ein Planungsbüro zur Gestaltung des Umfeldes der Haltestation. Bevor eine Beauftragung erfolgt, ist die Beteiligung einer Vertretungsdelegation der Sagehorner erwünscht. Spätestens bis zum Herbst dieses Jahres muss geklärt sein, ob die Villa ein oder kein Bestandteil der Planung ist.
  1. Statusbericht Zukunft der Villa Rotstein
  • Aufgrund eines politischen Antrags wurde eine grobe Schätzung der Sanierungskosten in Höhe knapp 436 T€ (netto) ermittelt.
  • Der derzeitige Zustand des Gebäudes lassen ein Bewohnung in den oberen Wohnungen nicht zu (Brandschutzgefahr)
  • Für die Gestaltung des Umfelds für die Haltestation ist spätestens mit endgültigen Festlegung der Rahmenbedingungen an das Planungsbüro zu entscheiden, ob
  • das Gebäude abgerissen
  • das Gebäude saniert

werden soll. Spätestens bis zum Herbst dieses Jahres muss geklärt sein, ob die Villa ein oder kein Bestandteil der Planung ist (siehe Punkt 2).

  • Die Planung einer wirtschaftlichen Nutzung (Ideenfindung) ist aktuell nicht erfolgt. Dabei ist festzuhalten, dass eine gemeinschaftliche Nutzung im Sinne eines Dorfgemeinschaftshauses in der Villa nicht machbar, nicht sinnvoll und nicht wirtschaftlich vertretbar bzw. von keiner Interessensseite gewollt ist. Gewollt ist, 1-2 Räume im Keller der Dorfgemeinschaft zu überlassen, um dort gemeinschaftliche Belange unterbringen zu können
  • Im JUKSSS – Ausschuss vom 25.06.2018 wurde beschlossen, dass zwecks Meinungsbildung die weitere Verwendung der Villa Rotstein diskutiert werden muss. Die jetzige Diskussion ergab, dass eine umfassende Beurteilung pro oder kontra der Villa Rotstein solange nicht möglich ist, bis ein fundiertes Nutzungskonzept vorliegt. 
  • In der Diskussion wurden Möglichkeiten aufgezeigt, dieses Gebäude wirtschaftlich zu nutzen, als
  • Wohnraum (bis zu 6 Wohneinheiten)
  • Schaffung von preisgünstigem Wohnraum
  • Unterkunft für Obdachlose und Asylsuchende
  • Büroräume und möglicherweise daraus eine
  • Verquickung der genannten Nutzungsmöglichkeiten 

      Ein finanzieller und / oder inhaltlicher Zusammenhang bzw. Abhängigkeit zwischen den Verhandlungen der Ausgleichsentschädigung des Benutzerrechts an der Tennishalle und dem möglichen Erhalt der Villa Rotstein darf nicht herbeiargumentiert werden. Das Argument, daß bei einer Sanierung der Villa der Ausgleich für das Nutzungsrecht geringer ausfällt, darf nicht sein muß im Keim erstickt werden

Herzliche Grüße

Hermann Wahlers